Forschung zu MBCL
Die Forschung zu MBCL weist auf positive Wirkungen auf Selbstmitgefühl, Achtsamkeit und psychische Gesundheit hin. Vier unabhängige randomisiert-kontrollierte Studien sowie qualitative Studien und Analysen zu Wirkprozessen bilden eine wachsende und zunehmend differenzierte wissenschaftliche Grundlage.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Wirkungen von MBCL
Eine wachsende Zahl von Studien untersucht Mindfulness-Based Compassionate Living in klinischen und nichtklinischen Zielgruppen, in Präsenzgruppen sowie in angepassten Online- und Kurzformaten.
Die bisherige Forschung umfasst vier unabhängige randomisiert-kontrollierte Studien, frühe Machbarkeitsstudien, eine qualitative Studie zu den Erfahrungen der Teilnehmenden und mehrere Analysen zu der Frage, auf welche Weise MBCL Veränderungsprozesse unterstützen kann.
Einige Studien untersuchten das vollständige gruppenbasierte MBCL-Programm, andere kürzere oder für das Online-Format angepasste Interventionen. Die Ergebnisse eröffnen daher unterschiedliche Perspektiven auf die möglichen Wirkungen von MBCL.
Frühe Machbarkeitsstudien in klinischen und digitalen Settings zeigten ermutigende erste Ergebnisse und bereiteten den Weg für die nachfolgenden randomisiert-kontrollierten Studien. In der Studie zu wiederkehrenden Depressionen nutzten die Forschenden die Rückmeldungen der Teilnehmenden, um das MBCL-Programm zu überarbeiten, bevor sie die angepasste Fassung in der größeren randomisierten Studie untersuchten.
Randomisiert-kontrollierte Studien
MBCL im Anschluss an MBCT bei wiederkehrenden Depressionen
Die bisher umfangreichste Studie zum gruppenbasierten MBCL-Programm schloss 122 Erwachsene mit wiederkehrenden Depressionen ein, die zuvor an einer Mindfulness-Based Cognitive Therapy teilgenommen hatten.
Die Forschenden teilten die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip entweder einer MBCL-Gruppe zusätzlich zur üblichen Behandlung oder einer Kontrollgruppe mit ausschließlich üblicher Behandlung zu. Im Vergleich zur Kontrollgruppe berichteten die Teilnehmenden der MBCL-Gruppe:
- eine stärkere Abnahme depressiver Symptome und grüblerischen Nachdenkens,
- eine Zunahme von Selbstmitgefühl und Achtsamkeitsfertigkeiten
- sowie eine Verbesserung der Lebensqualität.
Der Effekt auf die depressiven Symptome war klein, aber statistisch signifikant. Während der sechsmonatigen Nachbeobachtung nahmen die depressiven Symptome weiter ab. Gleichzeitig verbesserten sich Selbstmitgefühl, Achtsamkeit und Lebensqualität weiter.
Veränderungen im Selbstmitgefühl spielten offenbar eine besonders wichtige Rolle bei der Abnahme der depressiven Symptome.
Schuling et al. (2020)
Online-MBCL für Menschen mit ausgeprägter Selbstkritik
Eine randomisiert-kontrollierte Studie aus der Schweiz untersuchte eine internetbasierte Anpassung von MBCL bei 122 Erwachsenen, die sich selbst zur Teilnahme angemeldet hatten und unter ausgeprägter Selbstkritik litten.
Während der ersten acht Wochen verglich das Forschungsteam ein Online-MBCL-Selbstlernprogramm zusätzlich zur üblichen Versorgung mit der üblichen Versorgung allein. Danach erhielt auch die Kontrollgruppe Zugang zum Programm.
Nach acht Wochen berichteten die Teilnehmenden der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe über:
- weniger Symptome von Depression, Angst und Stress,
- mehr Selbstmitgefühl und weniger Selbstkritik,
- mehr Achtsamkeit und Lebenszufriedenheit,
- mehr Selbstwertgefühl sowie weniger Scham und Angst vor Selbstmitgefühl.
Die Größe der Unterschiede zwischen den Gruppen variierte je nach untersuchtem Bereich und reichte von eher klein bis groß.
In der Interventionsgruppe waren die Verbesserungen sechs Monate nach der zufälligen Gruppenzuteilung im Durchschnitt weiterhin vorhanden. Ein kontrollierter Vergleich war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr möglich, weil die Kontrollgruppe nach acht Wochen ebenfalls Zugang zum Programm erhalten hatte.
Die Studie erfasste außerdem eine ausgeprägtere Form der Selbstkritik, die im Fragebogen als „Hated Self“ bezeichnet wird. Dazu gehören Selbsthass, Ekel gegenüber der eigenen Person und feindselige Reaktionen gegen sich selbst. Auch dieser Wert ging während der ersten acht Wochen in der Interventionsgruppe stärker zurück als in der Kontrollgruppe. Innerhalb der Interventionsgruppe war die Veränderung auch bei der Nachbefragung noch vorhanden.
Dieser Befund sollte dennoch vorsichtig eingeordnet werden. Die beiden Gruppen unterschieden sich beim „Hated Self“ bereits vor Beginn des Programms. Außerdem erwies sich die verwendete Skala in dieser Stichprobe als weniger zuverlässig als in früheren Untersuchungen. Weitere Studien sollten dieses Ergebnis deshalb bestätigen.
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein strukturiertes Online-MBCL-Selbstlernprogramm über acht Wochen Selbstkritik verringern und weitere damit verbundene Bereiche verbessern kann. Untersucht wurden Erwachsene mit ausgeprägter Selbstkritik, die sich selbst zur Studie angemeldet hatten.
Krieger et al. (2019)
Eine kurze Online-Intervention auf der Grundlage von MBCL
Eine kleinere randomisierte Studie untersuchte eine 15-tägige Online-Intervention mit Übungen, die aus MBCL abgeleitet waren.
Zu Beginn wurden 118 Erwachsene nach dem Zufallsprinzip auf eine Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe verteilt. Allerdings nahmen nur 50 Personen an allen drei Befragungen teil: 26 in der Interventionsgruppe und 24 in der Kontrollgruppe.
In der Interventionsgruppe nahmen sowohl Gefühle der eigenen Unzulänglichkeit als auch die ausgeprägtere Form der Selbstkritik „Hated Self“ nach der 15-tägigen Intervention ab. In der Kontrollgruppe zeigten sich bei diesen beiden Formen der Selbstkritik keine statistisch bedeutsamen Veränderungen.
Der Wert für „Hated Self“, der Selbsthass, Ekel gegenüber der eigenen Person und feindselige Reaktionen gegen sich selbst erfasst, war auch bei der Nachbefragung zwei Monate später nicht wieder deutlich angestiegen. Das ist bemerkenswert, weil diese Form der Selbstkritik durch kurze Interventionen als vergleichsweise schwer veränderbar gilt.
Auch das Selbstmitgefühl nahm in der Interventionsgruppe zu. Allerdings berichtete bei der Nachbefragung auch die Kontrollgruppe über mehr Selbstmitgefühl. Deshalb lässt sich nicht eindeutig sagen, dass allein die Online-Intervention diese Veränderung bewirkt hatte.
Wegen der kleinen abschließend ausgewerteten Gruppe, der hohen Ausfallrate und der nichtklinischen Stichprobe, die überwiegend aus jungen Frauen bestand, sind die Ergebnisse vorläufig.
Die Studie liefert erste Hinweise darauf, dass ausgewählte MBCL-Übungen Selbstkritik verringern können, wenn sie in einem kurzen Online-Selbstlernformat angeboten werden.
Ondrejková et al. (2022)
MBCL für pflegende Angehörige in der Palliativversorgung
An einer randomisiert-kontrollierten Studie in der Türkei nahmen 54 Angehörige teil, die Menschen während einer stationären palliativen Behandlung betreuten. Die Teilnehmenden besuchten ein verkürztes MBCL-Programm mit zwei Sitzungen pro Woche über einen Zeitraum von vier Wochen.
Im Vergleich zur Kontrollgruppe berichteten die Teilnehmenden der MBCL-Gruppe:
- weniger emotionale Erschöpfung und Depersonalisation,
- ein stärkeres Gefühl persönlicher Leistungsfähigkeit
- sowie mehr Selbstmitgefühl.
Die Studie zeigte keine signifikante Abnahme der wahrgenommenen Pflegebelastung. Die Ergebnisse weisen dennoch darauf hin, dass MBCL informell Pflegende dabei unterstützen kann, hilfreicher mit den emotionalen Anforderungen ihrer Aufgabe umzugehen und wichtige Aspekte von Burnout zu verringern.
Kılıç et al. (2024)
Wie erleben Teilnehmende MBCL?
In einer qualitativen Studie wurden Teilnehmende der randomisierten Studie zu wiederkehrenden Depressionen dazu befragt, wie sie MBCL nach einer vorherigen MBCT-Teilnahme erlebt hatten.
Die Befragten beschrieben MBCL als eine wichtige Ergänzung ihrer bisherigen Achtsamkeitspraxis. Insbesondere berichteten sie, dass sie lernten, schmerzhaften Gedanken, Gefühlen und Situationen mit mehr Freundlichkeit zu begegnen, anstatt ihnen automatisch auszuweichen oder mit Selbstkritik zu reagieren.
Vier zentrale Themen zeigten sich:
- ein „Raum der Freundlichkeit“, der es erleichterte, sich schwierigen Erfahrungen zuzuwenden,
- eine größere Bereitschaft, bei schmerzhaften Gedanken und Gefühlen zu bleiben,
- mehr Selbstwirksamkeit, Vertrauen und aktive Selbstfürsorge
- sowie ein stärkeres Erleben von gemeinsamem Menschsein und Verbundenheit mit anderen.
Die Teilnehmenden schätzten besonders, dass sie die Mitgefühlsübungen unmittelbar in Momenten intensiver Belastung anwenden konnten.
Schuling et al. (2021)
Wie kann MBCL Veränderung unterstützen?
Mehrere Studien untersuchten Prozesse, die zu den positiven Wirkungen von MBCL beitragen könnten.
Selbstmitgefühl
In der Studie zu wiederkehrenden Depressionen standen eine Zunahme von Selbstmitgefühl und Achtsamkeit sowie eine Abnahme grüblerischen Nachdenkens jeweils mit einer Verbesserung depressiver Symptome in Zusammenhang.
Als die Forschenden diese Prozesse gemeinsam betrachteten, spielte die Zunahme des Selbstmitgefühls offenbar die wichtigste Rolle bei der Abnahme der depressiven Symptome.
Dies deutet darauf hin, dass die Fähigkeit, dem eigenen Leiden mit mehr Freundlichkeit und Verständnis zu begegnen, ein zentraler Prozess sein könnte, durch den MBCL die Genesung unterstützt.
Schuling et al. (2020)
Selbstmitgefühl und schwierige Gefühle
Wenn Teilnehmende in einer MBCL-Sitzung mehr Selbstmitgefühl berichteten, erlebten sie in der folgenden Sitzung tendenziell weniger belastende oder unangenehme Gefühle.
Der umgekehrte Zusammenhang zeigte sich nicht: Weniger schwierige Gefühle sagten kein höheres Selbstmitgefühl in der nächsten Sitzung voraus.
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Entwicklung von Selbstmitgefühl nach und nach verändern kann, wie Teilnehmende schwierige Gefühle erleben und mit ihnen umgehen.
Ter Avest et al. (2021)
Erfahrungsvermeidung und Angst vor Selbstmitgefühl
Eine spätere Analyse derselben Studie zeigte, dass MBCL die Erfahrungsvermeidung und die Angst vor Selbstmitgefühl verringerte.
Erfahrungsvermeidung bezeichnet den Versuch, schwierigen Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen auszuweichen, sie zu unterdrücken oder zu kontrollieren. Eine Abnahme der Erfahrungsvermeidung stand mit Verbesserungen der depressiven Symptome und der Lebensqualität in Zusammenhang.
Als die Forschenden zugleich die Veränderungen im Selbstmitgefühl berücksichtigten, spielte das Selbstmitgefühl offenbar die wichtigere Rolle. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass MBCL Teilnehmende dabei unterstützen kann, schwierigen Erfahrungen mit mehr Offenheit, Freundlichkeit und emotionaler Flexibilität zu begegnen.
Scheepbouwer et al. (2025)
Grenzen der bisherigen MBCL-Forschung
Die bisherige Studienlage ist vielversprechend, weist jedoch einige wichtige Grenzen auf. Die größte Studie zum gruppenbasierten MBCL fand an einem einzelnen Zentrum statt und verglich MBCL zusätzlich zur üblichen Behandlung mit der üblichen Behandlung allein, nicht mit einer aktiven psychologischen Intervention. Deshalb lässt sich nicht vollständig klären, ob die beobachteten Wirkungen spezifisch auf MBCL zurückgingen oder teilweise darauf, dass die Teilnehmenden eine zusätzliche strukturierte Behandlung erhielten.
Die Nachuntersuchung nach sechs Monaten hatte keine Kontrollgruppe, weil die zunächst der üblichen Behandlung zugeteilten Teilnehmenden anschließend ebenfalls MBCL erhielten. Die weiteren Verbesserungen nach dem Programm sind ermutigend, liefern jedoch keinen kontrollierten Nachweis für eine längerfristige Wirksamkeit. Außerdem erfasste die Studie depressive Symptome, nicht Rückfälle oder erneute depressive Episoden. Sie kann daher nicht belegen, dass MBCL Rückfällen vorbeugt.
Größere multizentrische Studien mit aktiven Vergleichsgruppen und längeren kontrollierten Nachbeobachtungszeiträumen sind notwendig. Künftige Forschung könnte außerdem untersuchen, wer besonders von MBCL profitiert, welche Wirkprozesse entscheidend sind und ob MBCL am hilfreichsten im Anschluss an MBCT, als eigenständiges Programm oder in anderen Behandlungsabfolgen ist.
Schuling (2020)
Zusammenfassung der Studienlage
Über unterschiedliche Studien, Formate und Zielgruppen hinweg zeigt sich am beständigsten eine Zunahme des Selbstmitgefühls.
Die Forschung weist außerdem darauf hin, dass MBCL und aus MBCL entwickelte Interventionen:
- depressive Symptome und psychische Belastung verringern können,
- Selbstkritik einschließlich ausgeprägter Formen mit Selbsthass und Ekel gegenüber der eigenen Person reduzieren können,
- Achtsamkeit und die Fähigkeit zur freundlichen Selbstunterstützung stärken können,
- die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit verbessern können,
- Erfahrungsvermeidung und Angst vor Selbstmitgefühl verringern können
- sowie emotionale Erschöpfung und weitere Aspekte von Burnout bei informell Pflegenden reduzieren können.
Nicht jedes untersuchte Merkmal verbesserte sich in jeder Studie. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Zielgruppe, Programmformat und erhobenem Merkmal. Die Studien weisen jedoch übereinstimmend auf den Wert hin, Leiden, Stress und persönlichen Schwierigkeiten mit mehr Achtsamkeit, Freundlichkeit und Mitgefühl zu begegnen.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass MBCL Selbstmitgefühl und Achtsamkeit stärken und in unterschiedlichen Settings und Zielgruppen zu Verbesserungen der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens beitragen kann.
Zentrale Wirkprozesse von MBCL
Die wachsende Zahl an Studien vermittelt zugleich ein zunehmend differenziertes Verständnis davon, wie MBCL Veränderungsprozesse unterstützt. Besonders deutlich wird die Bedeutung von Selbstmitgefühl, einer geringeren Neigung, schwierigen Erfahrungen auszuweichen, und einer freundlicheren und hilfreicheren Beziehung zu schmerzhaften Gefühlen und zur eigenen Person.
Diese Erkenntnisse helfen uns, besser zu verstehen, wie MBCL Menschen dabei unterstützen kann, Stress, Leiden und schwierigen Gefühlen mit mehr Achtsamkeit und Mitgefühl zu begegnen.
Auf dieser Seite zitierte Studien
Die folgenden Literaturangaben gehören zu den Studien, die auf dieser Seite vorgestellt werden. Zusammenfassungen und Links zu den Originalpublikationen finden Sie auf der Seite Wissenschaftliche Artikel über MBCL. Frei zugängliche Volltexte sind dort entsprechend verlinkt.
Dissertation
Schuling, R. (2020). Compassion in Depression: Mindfulness-Based Compassionate Living for Recurrent Depression. Dissertation, Radboud-Universität Nijmegen.
Frei zugänglicher Volltext
Randomisiert-kontrollierte Studien
Krieger, T., Reber, F., von Glutz, B., Urech, A., Moser, C. T., Schulz, A., & Berger, T. (2019). An Internet-Based Compassion-Focused Intervention for Increased Self-Criticism: A Randomized Controlled Trial.
Schuling, R., Huijbers, M. J., van Ravesteijn, H., Donders, R., Cillessen, L., Kuyken, W., & Speckens, A. E. M. (2020). Recovery from Recurrent Depression: Randomized Controlled Trial of the Efficacy of Mindfulness-Based Compassionate Living Compared with Treatment-as-Usual on Depressive Symptoms and Its Consolidation at Longer-Term Follow-Up.
Ondrejková, N., Halamová, J., & Strnádelová, B. (2022). Effect of the Intervention Mindfulness-Based Compassionate Living on the Level of Self-Criticism and Self-Compassion.
Kılıç, D., Tosun Taşar, P., & Cengiz, M. (2024). The Effect of Mindfulness-Based Compassionate Living Training for Informal Caregivers of Palliative Inpatients on Burnout and Caregiving Burden: A Randomized Controlled Trial.
Machbarkeitsstudien, qualitative Studien und Analysen zu Wirkprozessen
Bartels-Velthuis, A. A., Schroevers, M. J., van der Ploeg, K., Koster, F., Fleer, J., & van den Brink, E. (2016). A Mindfulness-Based Compassionate Living Training in a Heterogeneous Sample of Psychiatric Outpatients: A Feasibility Study.
Krieger, T., Sander Martig, D., van den Brink, E., & Berger, T. (2016). Working on Self-Compassion Online: A Proof of Concept and Feasibility Study.
Schuling, R., Huijbers, M., Jansen, H., Metzemaekers, R., van den Brink, E., Koster, F., van Ravesteijn, H., & Speckens, A. (2018). The Co-Creation and Feasibility of a Compassion Training as a Follow-Up to Mindfulness-Based Cognitive Therapy in Patients with Recurrent Depression.
Ter Avest, M. J., Schuling, R., Greven, C. U., Huijbers, M. J., Wilderjans, T. F., Spinhoven, P., & Speckens, A. E. M. (2021). Interplay Between Self-Compassion and Affect During Mindfulness-Based Compassionate Living for Recurrent Depression: An Autoregressive Latent Trajectory Analysis.
Schuling, R., Huijbers, M. J., van Ravesteijn, H., Kuyken, W., & Speckens, A. E. M. (2021). Mindfulness-Based Compassionate Living: A Qualitative Study into the Added Value of Compassion in Recurrent Depression.
Scheepbouwer, V., Hanssen, I., Collin, G., Huijbers, M. J., Schuling, R., & Speckens, A. E. M. (2025). Mindfulness-Based Compassionate Living for Recurrent Depression: Examining Experiential Avoidance, Fear of Self-Compassion, and Positive Affect as Mediators of Response in a Randomized Controlled Trial.
Studienprotokoll
Schuling, R., Huijbers, M. J., van Ravesteijn, H., Donders, R., Kuyken, W., & Speckens, A. E. M. (2016). A Parallel-Group, Randomized Controlled Trial into the Effectiveness of Mindfulness-Based Compassionate Living Compared to Treatment-as-Usual in Recurrent Depression: Trial Design and Protocol.
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